Entries tagged as verständigungsprobleme
Saturday, November 1. 2008
Einen Streit anzetteln...
...wollte ich nicht. Ich glaube nur, wir beide interpretieren Hannahs Bewegungsabläufe verschieden. Während du denkst, dass sie Sit-up's seit Tagen schon konnte, meine ich, dass sie sich gerade mal mit den Armen abstützen konnte, während der erhobene Popo eine Ausnahme blieb. Tut mir leid Schatz. Missverständnis. Aber dafür kann sie seit gestern/heute definitiv den Vierfüßlerstand. Zwar nur einige Momente lang, aber immerhin. Der Beginn vom Ende für unsere Wohnungseinrichtung. - Danke für die Entschuldigung gerade, mir tut es auch leid.
Saturday, September 6. 2008
Zahnen
Seit ungefähr zwei Wochen zahnt unser Mäuschen verstärkt. Dabei sabbert sie unglaublich viel, wird von Zeit zu Zeit sehr anhänglich und will getröstet werden. Dabei schiebt sie ihr geballtes Fäustchen in ihren Mund und sabbert dadurch noch viel mehr. Hinterher ist ihr Oberteil komplett von vorne und meine ganze Schulter feucht. Mir ist das gerade eingefallen, da sie es heute ausnahmsweise nicht gemacht hat. Worüber wir natürlich froh sein können, denn Thomas und vor allem ich sind heute nicht so gut zurecht. Ich, die ich Kopfschmerzen habe, und sonst neben der Spur bin, bin ziemlich aggressiv. Thomas ist auch etwas abgespannt und kann mit meiner Laune auch schlecht umgehen. Man bin ich froh, dass Hannah gerade schläft.
Posted by Arzu
in Baby, Entwicklung
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18:42
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Wednesday, August 20. 2008
Gedanken lesen...
...kann ich wirklich nicht. Was wollte sie nur eben von mir? X-mal hat sie mich denken lassen: Hah, das wolltest du haben! Und nach keiner Minute ging wieder das Geheule los. Sie schlief erst. Ich hatte mich dazu gelegt und wollte auch schlafen. Da war sie plötzlich wach. Sie bereits am weinen. Sie sah so unglücklich aus. Die Prozedur ging los: Ich gab ihr Tee. Halbe Minute Ruhe. Milch. Weniger als das. Aufgesessen. Kurz Ruhe, dann das Weinen. Stehen. Lachen, freuen. Kurz ruhig und dann wieder weinen. Wieder Tee, wieder Milch. Nix gut. Beißring. Gequatsche, lauter werdend. Dann weinen. Auf dem Arm. Unruhig, anhänglich, Faust im Mund. Bricht. Mache sauber, weint. Nehme wieder auf den Arm. Volle Windel. Wickel sie. Ruhig. Auf dem Arm. Ruhig. Wieder hingelegt. Weint. Tee. Trinkt auf. Weint. Milch. Trinkt viel. Weint wieder. Hat geschissen. Windel wechseln. Ruhig. Cremen. Ruhig. Windet sich zum Mobile. Hmm...Ins Bett, ohne aufzurichten, nach fünf Minuten Schnuller verloren, quengelt, funktioniert seit nun weiteren 10 Minuten. Bin mal gespannt, wie sie sich heute in der Kinderstube verhält. Und ich mal wieder müde zum Sport. Grausam.
After Edit: Hat dort 20 Minuten geschlafen und war auch sonst lieb. Die fünfte der sechs Betreuerinnen kennen gelernt. Auch nett. Sie war entzückt von meinem Mäuschen.
Friday, August 1. 2008
Grillabend...
...mit den Arbeitskollegen gut und schön, aber kann man dann nicht verlangen, dass man mal kurz einen Anruf erhält? Oder, dass man erreichbar ist, falls man sich fragt, wie lange es noch dauert? Nun sitze ich hier und weiß nicht, wie lange ich noch warten oder ob ich lieber ins Bett gehen soll. Bin furchtbar müde und hatte das Wochenende doch schon genug vor.
After Edit: Thomas hatte seinen Rucksack vorm Regen in Sicherheit gebracht und da war sein Handy drin und deshalb konnte er meine Anrufe nicht hören. Sei ihm verziehen.
Gepflegt einen Runterholen?
Was bedeutet das eigentlich genau, gepflegt?! Dass man sich vor dem Runterholen erstmal ordentlich den Intimbereich pflegen sollte?! Oder nur das es pflegeleichter ist, wenn man nur sich selbst zum Partner hat? Vielleicht bedarf es besonderer Pflege der Hände, bevor man sich selbst berührt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht...ich bin eher für die Ausdrucksweise wie: Das Portal des Lebens polieren oder die Dose pfeffern.
Thursday, June 12. 2008
Sensibilität
Ich habe bemerkt, wie empfindlich Mütter sein können. Gestern noch an mir selber und heute an einer anderen Mutter in der Krippe. Sofort fühlt man sich angegriffen und verunsichert gleichzeitig, wenn auch nur der Hauch einer Kritik geäußert wird. Habe ich gestern doch noch die Erzieherin angefahren, weil sie nicht erst das erste mal meine Methoden mein Baby zu behandeln angesprochen hat. Zwar vorsichtig, aber dennoch: Sie hätte bei anderen Rat eingeholt hier- und dazu und die würden, andere Dinge raten, was einfach nicht mit meiner Meinung konform geht. Heute genauso, ich werde nicht einmal gefragt, ob ich eine Babytrage besitze sondern, die Erzieherin wollte das Angebot einer anderen Mutter annehmen, deren Trage zu benutzen. Ich war zufälliger weise dabei. Ich habe dankend abgelehnt, mit der Begründung, dass diese Trage nicht so früh benutzt werden sollte, wegen der Spreizung der Beine, die ja Hüftschäden verursachen kann. Etwas unglücklich formuliert von mir. Fand aber, dass ich meiner Meinung Ausdruck verleihen musste. Aber was für einen Blick ich mir von der Frau eingefangen habe. Als würde ich sie bezichtigen, ihrem Kind etwas böses anzutun. Und schon fing sie an zu behaupten, dass gerade diese Spreizung gut sei. Ist ja richtig, dass Anhock-Spreizung eine natürliche Haltung von Babys ist, aber nicht, wenn die Beine zu weit gespreizt werden und das ist dann der Fall. Doch bevor wir sachlich darüber reden konnten, war sie abgezischt und hat sich tatsächlich nur von der Erzieherin verabschiedet. Dieses Gezanke geht mir voll auf den Sack. Da ich gestern ja auch noch den Disput mit der Erzieherin hatte, befürchte ich, dass mich dort nun alle als Schnepfe ansehen. Sollte mir egal sein, ist es aber nicht. Leider. Ich hatte doch vor, am Samstag mal beim Sommerfest der Kita vorbeizuschauen. Mal sehen.
Tuesday, April 1. 2008
Wie kann das sein?
Heute war ich im Sekretariat und dort im Speziellen bei unserem Direktor der Schule. Ich wollte einfach mal meine Unterbrechung für ein Jahr offiziell machen. Dabei kamen wir darauf zu sprechen, wie sich die nächsten Wochen so gestalten werden. Dass ich meine Tochter mitnehmen würde, in den Unterricht, hielt ich ja bereits für eine einstimmig beschlossene Sache und tat diese widerrum kund. Er aber, das war das irritierende daran, sprach sich sogleich dagegen aus. Ich sagte ihm, dass doch Herr Sc., mein Klassenlehrer, mich auch zum Thema der letzten Lehrerkonferenz gemacht und die Lehrerschaft gefragt hätte, ob jemand etwas gegen ein Kind im Unterricht hat und einhellig die Meinung herrschte, ich könne meine Tochter mitbringen. Er aber sei anderer Meinung sprach Hr. v. P. So einfach und prinzipiell, sowie zum Wohle des Kindes. Ich könne dem Kind in der Schule nicht gerecht werden, es würde sich auch an keine Unterrichtszeiten halten, was seinen Hunger betrifft. Ich frage mich aber, wie kann es zum Wohle des Kindes sein, wenn ich es abschieben muss. Wenn ich mich stressen muss, um eine geeignete Bleibe für es zu finden. Und nannte er doch auch noch die Möglichkeit in Ausnahmefällen, wie Klausuren, könne ich mein kleines Säuglingsbaby im Sekretariat lagern. Okay nicht der genaue Wortlaut, aber wie kann das bitte gut für mein Baby sein? Wie kann er mir verwehren meine eigenen Erfahrungen zu dem Thema zu machen, es einfach auszutesten, wie mein Kind auf diese Ausnahmesituation, wir sprechen hier von weniger als sechs Wochen, reagiert. Natürlich hatte ich in dem Moment einfach keine Argumente zur Hand, aber selbst wenn es anders gewesen wäre, diese wären bei der Sturheit des v. P. erfolglos geblieben. Ein sehr prinzipientreuer Mann. Was soll ich nun machen? So muss ich zusehen, denn Stoff, denn ich womöglich verpasse, nachzuholen.
Wednesday, May 30. 2007
Unverstanden
Habe heute mal wie so oft hochkochende Emotionen gespürt. Sie haben
Wellen geschlagen, der Wirklichkeit nicht im mindesten nah. Tränen sind
rinnsaalartig über mein Gesicht geflossen. Wieso? Wo ist die
Verbundenheit geblieben, die ich über so viele Jahre gespürt habe. Habe
ich sie mir nur eingebildet? Er spricht von sich als grober Klotz. Ich
empfinde ihn als solchen. Er fragt mich selbstverständliche Dinge...ich
erwarte diese Fragen nicht. Ich will Antworten. Antworten, die so stark
sind, wie unsere Liebe einst. - Hormone...
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Friday, December 29. 2006
Weihnachten
Weihnachten wurde das erste mal in meinem Leben in meinen eigenen vier Wänden gefeiert...
...meine Schwiegerfamilie hatte sich in den Kopf gesetzt bei uns zu
sein, wenn wir es schon im Dezember nicht schaffen sollten, uns zu
Weihnachten in Münster zu vereinen. Mir war die Idee etwas suspekt,
hatte auch ein wenig bammel davor, dass ich die Verantwortung für die
Festlichkeit haben würde.
Ich
hatte es nicht in meinem Bewusstsein verankert, dass keiner von mir ein
Fest erwartete. Nur Helena hatte den Wunsch geäußert, mal einen
richtigen Baum zum Fest zu haben, was ich ihr auch drei bis vier Wochen
vor Heiligabend versprach. Dabei liegt mir selbst ja eher weniger an
christlichen Riten, durch meine muslimische Erziehung.
Sonst gab
es seit mehreren Jahren nur einen wenig geschmückten vielleicht
kniehohe Plastiktanne, die immer wieder entstaubt ausgepackt wurde,
wenn die Uedings bei Mama Ueding zusammen trafen. Aber auch ich
trumpfte nur mit einem Plastikbaum auf, weil mir das alles zu aufwendig
war, einen lebendigen Baum zu besorgen. Das enttäuschte Gesicht Helenas
war ja eher aufgesetzt, aber weiß man das wirklich?
Auch streßte
mich meine Erkältung sehr. Keinen außer meinem Mann, mit dem ich alles
besprechen kann, war es wichtig, mir einfach mal gute Besserung zu
wünschen. Ich fand das sehr ignorant und zog mich daran auf. Dabei
erinnerte ich mich an den Vorfall, dass mich Anna nicht ernst nahm, als
ich im November meine Erkältung hatte.
Natürlich tat mir das
seelisch weniger gut, mich so hineinzusteigern. Das Aufziehen machte
sich darin bemerkbar, dass ich mich über das Singen ärgerte, über ihre
Fröhlichkeit, Dinge falsch interpretierte. Weil wir so verschiedenes
Temperament haben. Besser gesagt, die haben null und ich hundert
Prozent davon.
Bis auf einen Vorfall, ertrug ich auch alles stillschweigend bis...
Meinem
Ärgernis machte ich in der Form Luft, dass ich laut kreischend
aufsprang, als es darum ging, die Regeln für das Mensch ärgere Dich
nicht festzulegen. Ich fühlte mich hintergangen von Helena, die erst
bei einer demokratischen Wahl (es ging um das Überspringen im Heimfeld)
auf meiner Seite schien, dass aber nur aus Höflichkeit wie sie später
meinte, weil sie es als ungerecht empfand, dass ich mit Anna allein
stand mit meiner Meinung zu überspringen...naja ich kreischte Helena
an, dass ich sehr sauer sei und Helena die Cola ins Gesicht schütten
könnte. Ich verlies das Zimmer fluchtartig, setzte mich in die Küche,
mein Mann kam um mich zu beruhigen, nahm das erst nicht so ernst und
erst als eine Sekunde später die Cola in seinem Gesicht landete, war
klar, dass ich sehr aufgebracht sein musste. Ich wischte die Cola auf,
währenddessen kam Helena wollte mich umarmen, aber ich sagte nur noch
im aufgelösten Zustand, sie solle mich lassen, ich sei gereizt. Dann
fluchtartig in mein Zimmer schloß die Tür ab, da kam Thomas um sich
umzuziehen, ihm öffnete ich die Tür, war er doch überall nass geworden,
nicht nur im Gesicht.
Er sprach beruhigend auf mich ein, ich
wollte mich vor den anderen drücken und eigentlich zum Sport, aber
Thomas meinte das käme nicht in Frage, ich sollte mich entschuldigen
und mich zum Spiel hinzusetzen. Das hat ich auch. Entschuldigte mich
kleinlaut und die anderen taten so als sei nichts passiert.
Hoffentlich
lerne ich meine Mitmenschen doch etwas besser kennen und akzeptiere sie
so wie sie sind, weil sie auch mich so nehmen wie ich bin. Mein Mann
muss schließlich auch mit meiner Familie auskommen.
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Posted by Arzu
in Leiden, Verwandtschaft
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15:37
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