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Tuesday, December 2. 2008
Im inneren Kreis angekommen

Beide hatten viel Spaß!

Oma freute sich besonders, denn:
Heute wollte Hannah tatsächlich auch auf den Arm von der Oma. Mit flatternden, weit aufgerissenen Armen gestikulierte sie ihre Oma zu sich. Die Wiedererkennung scheint immer besser zu funktionieren, auch wenn Oma Akmaz sehr brachial ist manchmal. Okay das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Doch dazu noch, man muss ihr lassen sie gibt sich sehr viel Mühe es nicht zu sein.
Sie war übrigens hier, weil ich vorgestern was schlechtes gegessen hatte (Da bestelle ich übrigens nie wieder. Da denkt man, man tut sich gutes, wenn man nach einer langen Ankunft sich endlich belohnen darf, dann das!) und ich mich noch immer nicht davon erholt hatte. Also kam sie zu mir, statt ich zu ihr, um ihr bei Papierkram zu helfen.
Sunday, November 23. 2008
Friday, November 21. 2008
Angekommen
Mit kleinem Entsetzen festgestellt, dass der bestellte Abteil, ja gar kein Babyabteil darstellt, sondern ein Sechser-Abteil. Und natürlich passte unser Kinderwagen nicht einmal durch den schmalen IC-Gang. Also den Herrn aus dem Kinderabteil gebeten, seinen Kinderwagen vom Kinderwagenplatz zu stellen, da er im Abteil ja Platz hierfür hat und unseren dort plaziert. Mit Kind und Kegel, insgesamt einem Rollkoffer, einer Reisetasche, zwei Rucksäcken bepackt und auch noch dem Autokindersitz sowie Hannah in der Kinderwagenschale, im Sechserabteil vorstellig geworden, wo auch noch zwei andere reserviert hatten. Die Frau war so freundlich ihre Reservierung abzutreten an uns und hat sich verdünnisiert. Es waren auch wirklich genug nicht reservierte Plätze vorhanden. Der ruhige Geschäftsmann blieb. Bisschen bedrückend gewesen, aber es ging trotzdem gut, weil der Herr nicht unangenehm auffiel. Erzählte, er hätte auch ein Kind, am 23.03. geboren, wunderte sich wohl auch ein wenig über die Größe von Hannah. Das war es aber auch an Smalltalk. Mit einer Viertelstunde Verspätung wegen Ausfällen anderswo, durch Sturm verursacht angelangt. Wir sind um den Sturm drum herum gekommen, Thomas hatte da ja andere Befürchtungen. War unentwegt fasziniert von den drohenden Wolkenformationen. Vermute er hatte Sorge, er könne nicht Autofahren, falls es schneit und/oder falls Anna keine Winterreifen aufgezogen hat. Beides unbegründet. Dann hocherfreut darüber gewesen, dass eine junge Frau der Bahnhofsmission uns ihre Hilfe anbot. So konnten wir die Treppen umgehen, denn wir benutzten den alten Lastenaufzug, der sonst nicht für den Personenverkehr freigegeben ist. Guter Service, wenn ein Hauptbahnhof schon keinen regulären Lift anbietet. Nach der Ankunft noch Anna auf Arbeit überrascht. Sitzen nun gemütlich zusammen und quatschen. Hannah war von Anfang an entspannt in ihrer Umgebung. Nur alles so neu, sie müde (ihre Nacht war ja wie unsere sehr kurz) und kann nicht so recht schlafen.
Monday, September 15. 2008
Das wäre klasse!
Oma Ueding zieht vielleicht zu uns. Aber da ich noch nicht mehr weiß, eigentlich weiß keiner mehr, halte ich jetzt meine Klappe.
Sunday, July 27. 2008
Kann das wirklich sein?!
Ich dachte erst ich irre mich. Aber meine Tochter fremdelt. Erst gestern wollte sie von Oma nicht auf dem Arm gehalten werden und heute wieder. Sie verzog sofort den Mund zum weinen. Erst aus sicherer Entfernung auf Mamas Arm, ging es wieder. Sollte das nicht noch auf sich warten lassen? Es könnte ja sein, dass ich da etwas falsches in die Situation hineininterpretiere. Was könnte es Eurer Meinung sonst sein? Könnte sie der Zigarettengeruch gestört haben? Meine Schwägerin war gestern auch da und sie war doch viel zarter dem Kind gegenüber, da hat Hannah kein Quengeln geübt.
Saturday, July 5. 2008
Ausgehen
So heute Nachmittag wird Hannah bei Oma Emine abgeladen, damit wir ins Alhambra gehen und Hancock anschauen können. Und als Eltern nimmt man nicht mehr die Spätvorstellung, sondern die um 18 Uhr. So what.
Sunday, June 1. 2008
Waschung vollzogen
Also so etwas mache ich auch nur meiner Mutter zu Liebe. Aber Hannah ist erstaunlicherweise völlig ruhig geblieben, wahrscheinlich war sie einfach nur paralysiert von Großtante Serpils festen Handgriffen und dem Geschrubbe der Füße. Und dann auch noch mit Seife und normalem Haarshampoo. Ach, armes Mädchen.
Friday, May 30. 2008
Bitte nicht!
Da passt die Berliner Oma mal für ein paar Stunden auf die Kleine auf und schon gibt es mehrere Dinge, die ich beanstanden muss. Erstens wollte ich nicht, dass sie auf dem Bauch schläft, zweitens sollte sie kein Olivenöl auf den Popo bekommen und drittens hätte mein Vater beinahe der Kleinen etwas Wasser von der Wassermelone auf die Lippen gegeben, hätte ich es nicht zu verhindern gewusst. Anstrengend.
Thursday, May 8. 2008
Monday, December 5. 2005
Beerdigung
Dienstag Abend (29.11.2005) haben wir beschlossen T.'s Großmutter ein
letztes Mal zu sehen. Sie war seit Mai sehr krank, es war Krebs. Noch
während wir das meiner Schwiegermutter erzählten, dass wir das
Wochenende da sein würden, ist sie gestorben. Es klopfte nämlich bei
T.'s Mama an, ihre Geschwister waren das, die ihr die Nachricht
mitteilten.
Schrecklich, dass wir nur noch zur Beerdigung fahren
konnten. Ich habe sie nur ein Mal kurz zu Weihnachten 2003 kennen
gelernt. Als wir dieses Jahr im April zu Besuch waren, da durfte ich
sie nicht sehen, ich war erkältet und hätte sie anstecken können.
Es
gab eine Abschiednahme im Dom von Bi. Später gingen wir auf den
Friedhof um sie zu Grabe zu tragen. Ich musste sehr weinen als es
soweit war. Ich erinnerte mich, dass meine Großmutter genauso gelitten
hatte, bei ihrer Krankheit und auch bei ihrem Tod. Ich bereute, dass
ich von keinem der beiden Abschied genommen hatte. Meine Großmutter
hätte mich gerne noch gesehen, auch nach der Schande, die Familie
verlassen zu haben.
Ich muss jetzt daran denken und bin sehr
wütend, dass das Leben nicht korrigierbar ist. Der Tod jagt mir immer
mehr Angst ein. Ich hasse ihn. Ich kann ihn nicht akzeptieren.
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