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Highlight des Tages
Wir sind das erste mal auf dem Spielplatz mit werter Frau Tochter gewesen. Mit wir ist meine Krabbelgruppenclique gemeint. Vorher waren wir noch bei der Bäckerei Sevda, wo wir sehr oft nach den Treffen dort was trinken. Karolina mit Sofia, Katharina mit Johanna (kamen später zu), Jacqueline mit Sevilay, Kim mit Lars und unsereins waren auf dem Spielplatz am Pankegrünzug. Wo die ersten Sonnenstrahlen doch so freundlich hervorguckten, konnte die Gelegenheit für uns nicht günstiger sein für Hannahs erstes Mal Spielplatz. Sie hat Sand gegessen, mit Förmchen gespielt und hat sich kurzzeitig von anderen Familien adoptieren lassen. Wir waren mit Unterbrechungen ca. vier Stunden dort. Auch mir hat es sehr gefallen. Wenn auch es Mütter gibt, die sich ganz schön daneben benehmen können. Sowohl im Verhalten als auch im Ton. Jetzt nicht uns gegenüber, aber ihren Kindern. Tja. Ist ja nicht mein Problem. Nur einmal musste ich doch eine Mama bitten das Rauchen einzustellen, weil es auf die Wiese, zu den Kindern, zog. Hannah hat es nicht gekümmert. Ich glaube sogar, dass sie mir am Ende des Tages ein Küsschen geschenkt hat, wenn gleich es nicht einem Küsschen glich, - als Dank für diesen Tag. Und eine Entschuldigung an Oma Ueding dafür, dass ich es nicht geschafft habe, Fotos einzustellen. Ich bin erst eben nach Hause. Aber ich schaue, was aus den Sandkastenfotos vom Handy wurde. Dann kommt eine Editierung.
Hier sind die Bilder, leider nur die, welche vor der Mittagspause enstanden, unvorbereitet ohne Schühchen und Sommermütze.
Tuesday, March 17. 2009
Krank
Ich erspare mir und euch weitere Ausführungen. Aber wir drei sind erneut erkrankt. Ich hoffe mit der nötigen Ruhe (Krabbelgruppe ausfallen lassen, Schwimmen am Donnerstag meiden), vertreiben wir die bösen Geister diesmal etwas zügiger. Thomas ist aber nicht dazu zu bewegen, sich krank schreiben zu lassen. Wie so oft.
Monday, February 16. 2009
Wednesday, December 31. 2008
Silvester
Es war ein wundervolles Jahr 2008. War zwar auch viel Stress, aber daran gewöhnt man sich bekanntlich. - Hannah ist geboren worden. Mein türkisch verbessert sich kontinuierlich, dank ihr. Ich habe das erste Schuljahr erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss war/ist die Elternzeit. Jennifer und Marko sind nach Berlin gezogen. Vor kurzem hat sie auch noch eine Anstellung bekommen. Wir freuen uns für dich, Liebes. Schwiegermama ist wieder gesund, nach ihrer Schilddrüsen-Operation. Sie will uns auch bald folgen. Thomas ist gesund, Hannah und ich sind gesund. Was will man mehr?
Heute werden Jennifer (Marko muss leider arbeiten) und wir ein ruhiges Silvester verbringen, mit Käsefondue, veganem indischem Essen, reichlich zu Trinken, Bleigießen, 'Dinner for One' (was in Britannien wohl keine Sau kennt) und für Hannah haben wir Wunderkerzen und Luftschlangen aus der Dose.
Allen ein gesegnetes, frohes neues Jahr.
Wednesday, December 10. 2008
Oh!
Es ist exakt sieben Jahre her, dass ich damals vom Elternhaus ausgerissen bin. Verflixt.
Wie sich doch Familienangelegenheiten in Wohlgefallen auflösen können. Mich verbindet nicht mehr sehr viel mit dieser Zeit. Worüber ich auch sehr froh bin. Ich habe die richtige Balance zwischen meinen beiden Mentalitäten gefunden. Auch wenn noch arge zwischenmenschliche Probleme in meiner Ur-Familie liegen, so ist sie doch um vieles harmonischer (da bist auch du mitunter schuld, Hannah) als sie es noch damals war.![]()
Friday, November 21. 2008
Angekommen
Mit kleinem Entsetzen festgestellt, dass der bestellte Abteil, ja gar kein Babyabteil darstellt, sondern ein Sechser-Abteil. Und natürlich passte unser Kinderwagen nicht einmal durch den schmalen IC-Gang. Also den Herrn aus dem Kinderabteil gebeten, seinen Kinderwagen vom Kinderwagenplatz zu stellen, da er im Abteil ja Platz hierfür hat und unseren dort plaziert. Mit Kind und Kegel, insgesamt einem Rollkoffer, einer Reisetasche, zwei Rucksäcken bepackt und auch noch dem Autokindersitz sowie Hannah in der Kinderwagenschale, im Sechserabteil vorstellig geworden, wo auch noch zwei andere reserviert hatten. Die Frau war so freundlich ihre Reservierung abzutreten an uns und hat sich verdünnisiert. Es waren auch wirklich genug nicht reservierte Plätze vorhanden. Der ruhige Geschäftsmann blieb. Bisschen bedrückend gewesen, aber es ging trotzdem gut, weil der Herr nicht unangenehm auffiel. Erzählte, er hätte auch ein Kind, am 23.03. geboren, wunderte sich wohl auch ein wenig über die Größe von Hannah. Das war es aber auch an Smalltalk. Mit einer Viertelstunde Verspätung wegen Ausfällen anderswo, durch Sturm verursacht angelangt. Wir sind um den Sturm drum herum gekommen, Thomas hatte da ja andere Befürchtungen. War unentwegt fasziniert von den drohenden Wolkenformationen. Vermute er hatte Sorge, er könne nicht Autofahren, falls es schneit und/oder falls Anna keine Winterreifen aufgezogen hat. Beides unbegründet. Dann hocherfreut darüber gewesen, dass eine junge Frau der Bahnhofsmission uns ihre Hilfe anbot. So konnten wir die Treppen umgehen, denn wir benutzten den alten Lastenaufzug, der sonst nicht für den Personenverkehr freigegeben ist. Guter Service, wenn ein Hauptbahnhof schon keinen regulären Lift anbietet. Nach der Ankunft noch Anna auf Arbeit überrascht. Sitzen nun gemütlich zusammen und quatschen. Hannah war von Anfang an entspannt in ihrer Umgebung. Nur alles so neu, sie müde (ihre Nacht war ja wie unsere sehr kurz) und kann nicht so recht schlafen.
Thursday, November 6. 2008
Babyschwimmen verpasst
Ach Mist, wieso braucht man von Rudow bis in den Wedding nur so lange mit den Öffentlichen. Ich habe mich ja so was von verschätzt. Heute habe ich nochmal Tante Döndü besucht mit meiner Mutter und ihrer Freundin Emine D. zusammen. Außerdem konnte ich noch Ela kennen lernen. Das zweite Kind von Nalan, inzwischen sechs Wochen alt. Um 13 Uhr fragte meine Mutter, ob wir nicht los gehen wollen. Ich dachte um 14 Uhr dort los zu gehen würde reichen um den Schwimmtermin um 15 Uhr wahrzunehmen. Ich hatte auch keine Lust vor dem Schwimmbad meine Zeit zu vertrödeln. Aber dann hat sich alles etwas hingezogen und Dank der Freundin Emine, die um 14 Uhr dann noch schnell ihr Gebet vollziehen wollte, kamen wir erst eine Viertelstunde später los. Und eine Dreiviertelstunde ist definitiv zu kurz. Um 15 Uhr war ich erst am Alexanderplatz. Ich habe mich ja so geärgert. Aber ärgern ändert ja nichts an dem Umstand, dass ich den Termin nun verpasst habe.
Wednesday, October 29. 2008
Gelinkt
Eigentlich wollte ich morgens zu meiner Mutter um dort zum Frühstück nochmal meiner Tante zu begegnen und damit sie meine Kleine sehen können. Das hatte nicht geklappt. Denn gestern wurde es sehr spät und ich kam um zwei Uhr zu Bett. Ich war um zehn Uhr zu müde als sie dann anrief um sich zu erkundigen ob ich nun komme und die beiden wollten wohl nochmal zur Seestraße und es war ihr Recht, dass ich noch schlief. Gut dachte ich. Als ich mich um 12 Uhr bei ihr meldete, waren die beiden aber noch immer nicht losgegangen. Ich wollte schon absagen, weil ich ja Mittwoch nachmittags immer etwas zu tun habe. Dann sagte sie aber sie würde Hannah in ihre Obhut nehmen, wenn ich zum Sport gehen wolle. Denn ich könne Döndü doch wohl den vielleicht letzten Anblick nicht verwehren, bevor sie wieder nach Rudow bzw. wieder nach Samsun zieht. Als ich also heute nachmittag meine kleine Tochter bei meiner Mutter abzuladen versuchte um zum Sport zu gehen, kam es doch anders.
Das meine Tante Döndü noch da sein würde war mir bewusst. Das nach meinem Auftreffen sie dann aber erzählt, beide hätten zu tun (Abschiedsessen vorbereiten, eine kleine Horde an Leuten kam nämlich noch um Döndü eine Gute Heimreise zu wünschen und Geschenke vorbeizubringen.) und könnten gerade nicht aufpassen und ich sollte das mit dem Sport sausen lassen und zum Essen da bleiben, fand ich dann doch sehr dreist. Es ärgerte mich. Weil sie mal wieder nicht Wort hielt. Dabei hatte sie doch wohl vorher gewusst, dass es Döndüs angeblich letzter Besuch bei ihr sei. Das tat ich ihr auch in meiner offenen Art kund. Als meine Tante dann zum Beten die Küche verließ, bin ich noch mal auf ihr falsches Angebot eingegangen. Da verfiel sie plötzlich wieder in eine tiefe Traurigkeit. Sie bat mich, nicht so streng zu ihr zu sein. Sie hätte ja nur mich. Sie hätte sich schon genug von meinem Bruder anhören müssen. Das meine Mutter meinen Vater zu viel im Haushalt zumuten würde, weil dieser sich bei ihm wohl ausgekotzt hat. Sie weinte darüber sogar. Darüber, dass sie so klein gemacht wird. Sich vielleicht auch so wertlos fühlt. Wieder tat sie mir so unendlich leid. Aber ich blieb cool. Sagte zu ihr, dass das doch kein Grund ist zu Weinen. Und sie solle sich die Tränen abwischen, denn ich bleibe hier.
Der weitere Abend verlief aber dann sehr entspannt, denn von Frauen dominiert. Auch wenn einiges zu tun war. Wenn so viele Gäste auf einem Haufen zusammen treffen wird es dann doch leicht stressig. Es waren noch Ergül, Serpil, Ayse, ein teils deren Kinder, Necdet jr. und Müjdat anwesend. Als letzte Gäste waren dann noch Döndü und Ergül da und wir vier konnten uns schön über die Unart spezieller Männer auslassen. Jedenfalls das was sie bereit waren zuzulassen an Ausgelassenheit. Zur Wiedergutmachung für das linke Verhalten meiner Mutter sei gesagt, sie passe nun morgen auf Töchterchen auf. Meine Sportsachen sind noch da. Wehe ihr kommt wieder etwas dazwischen.
Thursday, October 23. 2008
Zweiter Zahn
Der links untere Schneidezahn ist zu fühlen und blitzt ein winziges Stückchen durch. Wie beim ersten Zahn. Diesmal habe ich ihn entdeckt, während wir mit meiner Mama beim Arzt saßen. Ich hoffe jedenfalls, ich war es diesmal wirklich zuerst und Thomas hat mich nicht schon wieder gelinkt. Hannah hat sich gerade mal eine Woche Zeit gelassen, zwischen den beiden ersten Zähnen. Für mich ging das nun doch sehr schnell. Tante Döndü hatte Hannahs Mundraum am Montag auch schon begutachtet und gesagt, die Zähne wären bereits sehr gut im Zahnfleisch erkennbar. Als ich nun in der Drogerie war überlegte ich, ob es nicht vielleicht doch ratsam ist, Hannah Dentinox zu kaufen. Denn gestern war eines dieser Tage, an denen sie sehr unleidlich sein kann. Sicherlich wegen den Zähnen. Sie weint halt und steckt sich dabei alles was denn Schmerz lindert, in den Mund, um darauf beherzt rumzukauen. Aber da sie es gut aushält und ich auch, habe ich es erst einmal sein gelassen.
Wednesday, October 22. 2008
Tante Döndü

Meine Tante Döndü aus Samsun ist für vier Wochen in Berlin zu Besuch, weil ihr Sohn am 23. September eine Tochter bekommen hat. Meine Tante ist sehr lieb und absolut fromm. Sie war auch schon nach Mekka Pilgern, im Gegensatz zu vielen anderen Familienmitgliedern. ('Araber sind dort meist auf Brautschau und suchen dort hübsche Türkinnen mit denen sie sich verheiraten können. Sie fallen ihnen durch ihre glänzende, weiße Haut auf.') Außerdem hat sie sich herabgelassen mich am Montag kurz zu besuchen. Rechts mit ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester, meiner Mama.



